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Arbeitsweise


Um ihre Ziele zu erreichen führt die bayerische Chorakademie viermal im Jahr gemeinsame Arbeitsphasen durch, die für die etwa 20 Mitglieder der Singakademie jeweils fünf Tage, für die Mitglieder des Landesjugendchores jeweils vier Probentage umfassen. Ein mehrköpfiges Team aus erfahrenen Chorleitern und Stimmbildnern wird dabei in der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten von Proben und Stimmtraining den Chor zur Konzertreife führen und diese auch in der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Arbeitsphasen finden in der Regel in der ersten Januarwoche, der zweiten Woche der Osterferien, in der letzten Woche der großen Ferien und um Allerheiligen statt,  möglichst in einer der drei bayerischen Musikakademien. Individuelle Vor- und Nachbereitung der Arbeitsphasen wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Zur Vorbereitung von Konzerten stehen weitere Projekttage während der Schulzeit zur Verfügung.

Für den Landesjugendchor umfasst die Arbeitsphase gemeinsame Chorarbeit, Gruppenstimmbildung und grundlegenden Unterricht in Musiktheorie und Gehörbildung. Die Singakademie hat in Ergänzung zum Programm des Landesjugendchores zwei eigene Tage, die mit individueller stimmlicher Betreuung, Arbeit mit einem Korrepetitor und eventuell szenischem Unterricht gefüllt sind.

Darüber hinaus erhalten die Mitglieder der Singakademie zehn weitere Stimmbildungseinheiten im Jahr. Den Mitgliedern der Singakademie wird darüber hinaus Gelegenheit gegeben, erarbeitete Lieder oder Arien aus Opern -und Oratorien in der sogenannten „show time“  vorzutragen.


Teilnahme:


Die Teilnahme an der Bayerischen Chorakademie steht jungen Leuten im Alter von 17 – 27 Jahren offen, die schon Singpraxis – solistisch oder im Chor – vorweisen können, aber noch kein Musikstudium an einer Musikhochschule oder Fachakademie für Musik begonnen haben.

Zur Aufnahme ist eine gesunde und ausbildungsfähige Sing- und Sprechstimme erforderlich, die in einem Vorsingen geprüft wird. Bei jungen Männerstimmen sollte der Prozess des Stimmwechsels (Mutation) abgeschlossen sein.

Musikalische Kenntnisse auf verschiedenen Gebieten, u.a. im Vom-Blatt-Singen,  sollten vorhanden sein. Die Bereitschaft zu regelmäßiger Teilnahme am Arbeitsprogramm wird vorausgesetzt. Für die Singakademie kann man sich nur durch besondere Leistungen im Landesjugendchor und einem speziellen Vorsingen mit Beratung qualifizieren. Die Verweildauer im Landesjugendchor beträgt in der Regel vier Jahre, in der Singakademie zwei Jahre.


Leitung:

Die Leitung der bayerischen Chorakademie liegt bei Professor Gerd Guglhör (Hochschule für Musik und Theater, München), der dort Stimmphysiologie, chorische Stimmbildung und Ensembleleitung unterrichtet, sowie mehrere Chöre (orpheus-chor-münchen, Bachchor und Bachorchester Fürstenfeldbruck) leitet.
Das Team der Chorakademie umfasst weitere erfahrene Chorleiter, internationale Gastdozenten sowie Stimmbildner, einen Korrepetitor und im  Bedarfsfall einen Lehrer für szenische Ausbildung.


Finanzierung:

Die Bayerische Chorakademie wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung  und Kunst maßgeblich unterstützt. Eine Eigenleistung der Akademieteilnehmer für die Unterbringung und weitergehenden Gesangsunterricht ist vorgesehen.
Beim Ausprobieren eines neuen Stückes
gemeinsame Chorprobe
szenische Arbeit der Singakademie
 
Design und Programmierung:
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