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Musik kennt keine (Alters-)Grenzen

23.01.2012

Die Arbeitstagung 2012 des Bayerischen Musikrats setzt den Schwerpunkt auf das Thema Musik im Alter. Im Plenum, in Arbeitskreisen und auf dem Podium werden mögliche Formen des Musizierens, Ausbildungsmodelle sowie grundlegende Kenntnisse der Musikgeragogik vorgestellt und diskutiert. Prof. Dr. Theo Hartogh (Universität Vechta), Prof. Dr. Eckart Altenmüller (Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Prof. Barbara Metzger (Hochschule für Musik Würzburg) und weitere Experten aus Bayen und anderen Bundesländern haben ihre Teilnahme zugesagt.


Die Arbeitstagung des Bayerischen Musikrats findet jährlich statt. Sie bietet eine Plattform zur Darstellung und Diskussion aktueller Themen im Bereich der Musik und zur Entwicklung nächster Arbeitsschritte des Dachverbands in enger Abstimmung mit seinen Mitgliedern.

Termin der Arbeitstagung 2012:
27. - 28. April 2012


Ort:       
Bayerische Musikakademie Alteglofsheim



Detaillierte Informationen folgen in Kürze.
Bayerische Musikakademie Alteglofsheim
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apple Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100
<![CDATA[Tonträger der Musik in Bayern]]> http://www.musikinbayern.de/Aktuelles-c788/Tontraeger-der-Musik-in-Bayern-e763353.php http://www.musikinbayern/Aktuelles-c788/Tontraeger-der-Musik-in-Bayern-e763353.php

Tonträger der Musik in Bayern

09.01.2012

34 Jahre arbeitete Karl-Friedrich Beringer mit dem Windsbacher Knabenchor. Kurz vor Weihnachten wurde der 63jährige künstlerische Leiter im Theater in Ansbach von Vertretern aus Kirche, Politik und Kulturleben verabschiedet. Mit dabei war auch Dr. Thomas Goppel. Der Präsident des Bayerischen Musikrats würdigte in seinem Grußwort die großen Verdienste Beringers. Ihm sei es gelungen, die Windsbacher zu einem "Tonträger der Musik in Bayern" zu formen. Beringer zeigte sich tief bewegt und gestand: "So einen Chor werde ich nie wieder haben. Das ist wie ein kleiner Tod. Ich hoffe, ich übersteh das. Aber wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. Und dieser Punkt ist heute erreicht."


Geschätzt als intelligenter Interpret geistlicher Musik setzte Karl-Friedrich Beringer gezielt Schwerpunkte. Vor allem der A-cappella-Chorliteratur von der Renaissance bis zur Gegenwart galt sein Augenmerk. Darüber hinaus arbeitete er kontinuierlich mit international renommierten Orchestern zusammen, u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin und dem Münchener Kammerorchester und ermöglichte damit Aufführungen großer Chorwerke in bester Qualität.

Das bewies er im heimischen Umfeld, aber auch bei allen renommierten Festivals, beim Bachfest Schaffhausen, beim Internationalen Bach-Fest Leipzig, bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten und dem Rheingau Musik Festival sowie auf Tourneen u.a. in die USA, nach Südamerika, Japan und Israel.
 
Für seine vielfältigen kulturellen und musikalischen Verdienste erhielt Beringer zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2008 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Augustana-Hochschule Neuendettelsau .

Wirklich zur Ruhe kommen will Beringer jedoch nicht. Angebote für weitere musikalische Projekte liegen ihm schon vor. Man wird ihn also noch weiter erleben. Doch zunächst plant er einen längeren Urlaub in Brasilien.

Sein Nachfolger Martin Lehmann tritt am 1.2.2012 das Amt des Chorleiters beim Windsbacher Knabenchor an.

Karl-Friedrich Beringer geht in den Unruhestand. Denn nach den Wiindsbachern warten neue Aufgaben auf den 63jährigen Chorleiter.
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apple Mon, 09 Jan 2012 00:00:00 +0100
<![CDATA[Bayerische Ensembles sind 2012 in Hildesheim stark vertreten]]> http://www.musikinbayern.de/AktuellesPresse-c842/Bayerische-Ensembles-sind-2012-in-Hildesheim-stark-vertreten-e743296.php http://www.musikinbayern/AktuellesPresse-c842/Bayerische-Ensembles-sind-2012-in-Hildesheim-stark-vertreten-e743296.php

Bayerische Ensembles sind 2012 in Hildesheim stark vertreten

09.12.2011

15 Ensembles aus Bayern treten beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb vom 12.-20. Mai 2012 in Hildesheim an. Neben den Kategoriesiegern erhielten auch jene Ensembles die Zusage, die beim Wettbewerb aufgrund ihrer Leistung mit einer Option bedacht worden waren. Die Vertreter im Beirat des Deutschen Orchesterwettbewerbs, unter ihnen Hedi Stark-Fussnegger und Fred Artmeier, hatten sich mit Erfolg dafür eingesetzt.


Gerade weil die Leistungsspitzen so dicht beieinander lagen, entschied der Beirat einmütig für diese Lösung. Bayerische Teilnehmer dürfen sich freuen. Denn aufgrund ihrer hohen Leistungsdichte haben sich somit knapp 50% aller Teilnehmer am Bayerischen Orchesterwettbewerb für den Bundesentscheid qualifiziert.


Im Mai 2012 aus Bayern mit dabei sind:  

Kategorie A1
Sinfonieorchester Ostallgäu, Ltg. Stephan Dollansky

Kategorie A2
ODEON-Jugendsinfonieorchester München, Ltg. Julio Doggenweiler Fernández

Kategorie A3
Jugendkammerorchester VIOLINISSIMO, Ltg. Ulli Büsel

Kategorie A4
Puchheimer Jugendkammerorchester, Ltg. Peter Michielsen

Kategorie B1
Stadtkapelle Memmingen, Ltg. Johnny Ekkelboom

Kategorie B2
Jugendblasorchester der Stadtkapelle Wertingen, Ltg. Manfred Lipp

Kategorie B3
Münchner Blechreiz, Ltg. Ekkehard Hauenstein
Brass Band A7, Ltg. Johnny Ekkelboom
Brass Band München, Ltg. Ekkehard Hauenstein
Posaunenchor der Reformations-Gedächtnis-Kirche, Ltg. Wolfgang Metzenmacher

Kategorie C1
Ensemble Roggenstein, Ltg. Oliver Kälberer
Vivaldi Tigers Karlsfeld, Ltg. Monika Fuchs-Warmhold

Kategorie C3
El Polifemo, Ltg. Johannes Stickroth

Kategorie D2
Jugendakkordeonorchester der Musikschule der Hofer Symphoniker, Ltg. Florian Weichert

Kategorie E
Savoy Ballroom Orchestra, Ltg. Stefan Bender


Der Deutsche Orchesterwettbewerb (DOW) richtet sich an Laienorchester aus den Bereichen der sinfonischen Musik, der Zupf-, Blas-, Akkordeonmusik und des Jazz. Durch Vergleich und Erfahrungsaustausch möchte der Wettbewerb den Leistungsstandard von Orchestern stärken und anheben. Mit dieser Art von musikalischem Treffen wird zugleich die kulturpolitische Bedeutung und Vielfalt des Orchestermusizierens im Laienbereich bewusst gemacht.

Neben der Wettbewerbsveranstaltung bildet die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt. Ergänzend zum Wettbewerb tragen Stipendien und Fortbildungsveranstaltungen für Orchesterdirigenten, Tondokumentationen, Literaturlisten und Kompositionsaufträge dazu bei, die gesteckten Ziele zu erreichen.

8. Deutscher Orchesterwettbewerb 2012
Die Freude ist groß, denn auch die Vivaldi Tiger dürfen in Hildesheim antreten. Foto: Franziskus Büscher
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apple Fri, 09 Dec 2011 00:00:00 +0100
<![CDATA[Lückenschluss im Präsidium]]> http://www.musikinbayern.de/Aktuelles-c788/Lueckenschluss-im-Praesidium-e720256.php http://www.musikinbayern/Aktuelles-c788/Lueckenschluss-im-Praesidium-e720256.php

Lückenschluss im Präsidium

16.11.2011

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bayerischen Musikrats am 12. November 2011 in Würzburg standen Nachwahlen auf der Tagesordnung. Für Prof. Franz Massinger, der im März 2011 überraschend verstorben war, wurde Dr. Franzpeter Messmer gewählt. Als Nachfolger von Peter Jacobi, der Ende 2010 auf eigenen Wusch aus dem Präsidium ausgeschieden war, votierten die Mitglieder mehrheitlich für Dieter Böck.


Dieter Böck ist Landesdirigent im Bayerischen Blasmusikverband und damit verantwortlich für die gesamte bayerische Laienmusikszene im Bereich der organisierten Bläser. Der pensionierte Rektor der Grundschule Gundelfingen ist zudem seit Jahren ehrenamtlicher Leiter der Musikschule Gundelfingen und Verbandsdirigent des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes.

Franzpeter Messmer ist Autor zahlreicher Musikerbiographien und historischer Romane sowie Festivalleiter. Ehrenamtlich engagiert er sich als Vorsitzender des Tonkünstlerverbands Bayern e.V. und als Mitglied im Präsidium des Deutschen Tonkünstlerverbandes.

BMR-Präsident Dr. Thomas Goppel gratulierte zur Wahl und hieß beide in den Reihen der Präsidiumsmitglieder sehr herzlich willkommen.

Mit Dr. Franzpeter Messmer (im Bild li.) und Dieter Böck ist das Präsidium des Bayerischen Musikrats jetzt wieder vollständig.
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apple Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0100
<![CDATA[Musikalische Grundschule als kreativer Impuls im Schulalltag]]> http://www.musikinbayern.de/Aktuelles-c788/Musikalische-Grundschule-als-kreativer-Impuls-im-Schulalltag-e709450.php http://www.musikinbayern/Aktuelles-c788/Musikalische-Grundschule-als-kreativer-Impuls-im-Schulalltag-e709450.php

Musikalische Grundschule als kreativer Impuls im Schulalltag

19.10.2011

Nach Hessen, Berlin und Thüringen wird nun auch in Bayern die „Musikalische Grundschule“ probeweise eingeführt. Entwickelt von der Bertelsmann Stiftung geht es darum, Musik außerhalb des Unterrichtsfachs zur ganzheitlichen Schulentwicklung einzusetzen. 30 Grundschulen sowie zwei Sonderpädagogische Förderzentren im Regierungsbezirk Mittelfranken nehmen an diesem Modellprojekt teil. Wolfgang Pfeiffer, Professor für Musikpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wird diese Erprobungsphase in Bayern inhaltlich und wissenschaftlich begleiten.


Das Konzept „Musikalische Grundschule“ nutzt Musik als Medium und Motor für einen ganzheitlichen Schulentwicklungsprozess. Dabei geht es weniger um die Verstärkung des Fachs Musik als vielmehr darum, dass Musik in den Unterricht aller Fächer hineinwirkt und zudem Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag ist. Damit dies gelingt werden an 12 Fortbildungstagen sogenannte Musik-Koordinatoren auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Sie sollen dann zukünftig den Schulentwicklungsprozess an ihrer Schule initiieren, strukturieren, moderieren, für einen guten Informationsfluss und für Abstimmungen mit der Schulleitung sorgen und das Kollegium fachlich bei der Planung, Organisation und Durchführung musikalischer Aktivitäten unterstützen. Diese Fortbildung erfolgt in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung, der FAU und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Zusätzlich bietet die FAU im Rahmen der von ihr entwickelten Bayernvariante „Musikalische Grundschule“ eine Fortbildungsreihe für Lehrer ohne musikalische Ausbildung an. „Damit soll gleichzeitig  der Musikunterricht an den Grundschulen verbessert werden und weiteren Schulen die Möglichkeit gegeben werden, langfristig am Entwicklungsprozess teilzunehmen“,  erläutert Landeskoordinatorin Edith Scheffold. Sie ist für die gesamte Projektleitung verantwortlich. Die ersten Anmeldungen bestätigen den Bedarf. Mehr als 120 Lehrerinnen und Lehrer haben sich bereits für die Fortbildung beworben.

Nach einer Modellphase von zwei Jahren in Mittelfranken soll die „Musikalische Grundschule“ bei Erfolg auf ganz Bayern übertragen werden. Wolfgang Pfeiffer: „Ich bin mir sicher, dass die ‚Musikalische Grundschule’ eine wesentliche Bereicherung für die Schüler, die Schulen und Lehrer darstellen wird. Ich freue mich auf die vielen künstlerischen und kreativen Impulse, die in die Schule getragen werden.“
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apple Wed, 19 Oct 2011 00:00:00 +0200
<![CDATA[Dirigierkurs Laienmusik 2011/2012 - 3. Phase]]> http://www.musikinbayern.de/Termine-c770/Dirigierkurs-Laienmusik-20112012---3-Phase-e573125.php http://www.musikinbayern/Termine-c770/Dirigierkurs-Laienmusik-20112012---3-Phase-e573125.php Datum:  Montag, 6. Februar bis Mittwoch, 8. Februar 2012 ]]> apple Mon, 06 Feb 2012 00:00:00 +0100 <![CDATA[Darf Kunst der Politik dienen?]]> http://www.musikinbayern.de/Termine-Bayerischer-Musikrat-c227787/Darf-Kunst-der-Politik-dienen-e762270.php http://www.musikinbayern/Termine-Bayerischer-Musikrat-c227787/Darf-Kunst-der-Politik-dienen-e762270.php Datum:  Samstag, 11. Februar 2012 Kurzbeschreibung:  Prominente Vertreter der politischen Parteien diskutieren über die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Politik. Kann, soll und darf Kunst bzw. Literatur politischen Zwecken dienen und wie wären diese zu definieren? Wo lässt sich Brecht im Spannungsfeld zwischen politischer und apolitischer Kunst verorten? Welche politische Richtung vertritt Brechts Erbe heute und gibt es eine linke Deutungshoheit?
 
Die Bundestagsmitglieder Claudia Roth (Bündnis 90 / Die Grünen) und Dr. Gregor Gysi (Die Linke) diskutieren mit Dr. Thomas Goppel (CSU), Sebastian Nerz (Piratenpartei) und Dr. Michel Friedman sowie Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin.
 
Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Prof. Andreas Bönte (BR).
 
Die Band Rainer von Vielen steht für „Haltung und Heimat“ und vertritt die künstlerische Seite. Im Anschluss an die Diskussion gibt sie ein kleines, eigens für das Brechtfestival zusammengestelltes Akustik-Konzert.
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apple Sat, 11 Feb 2012 00:00:00 +0100
<![CDATA[Beliebte Melodien vom Orchester des "Bayerischen Faschingssalons"]]> http://www.musikinbayern.de/Veranstaltungen-c626/Beliebte-Melodien-vom-Orchester-des-Bayerischen-Faschingssalons-e24188.php http://www.musikinbayern/Veranstaltungen-c626/Beliebte-Melodien-vom-Orchester-des-Bayerischen-Faschingssalons-e24188.php Datum:  Rosenmontag, 20. Februar 2012 Kurzbeschreibung:  

Das Orchester setzt sich aus über 60 Laienmusikern im Alter zwischen 15 und über 80 Jahren zusammen, die aus den unterschiedlichsten Berufen kommen.

Werke von Tschaikowsky, Mozart, Dukas, Lortzing, J. Strauß u. a.

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apple Mon, 20 Feb 2012 00:00:00 +0100
<![CDATA[Lehrerkonzert der Städtischen Sing- und Musikschule Marktoberdorf]]> http://www.musikinbayern.de/Veranstaltungen-c626/Lehrerkonzert-der-Staedtischen-Sing--und-Musikschule-Marktoberdorf-e590552.php http://www.musikinbayern/Veranstaltungen-c626/Lehrerkonzert-der-Staedtischen-Sing--und-Musikschule-Marktoberdorf-e590552.php Datum:  Sonntag, 4. März 2012 ]]> apple Sun, 04 Mar 2012 00:00:00 +0100